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Ersatzverkehr  
   
Typisch für die Straßenbahnlinie 112 ist der Einsatz der zur Eröffnung 1996 neu beschafften Niederflurwagen des Typs NF6D, von denen für den werktäglichen 10-Minuten-Takt 8 Wagen benötigt werden.
Ein wenig bunter wurde der Fahrzeugeinsatz allerdings, als Ende April 2003 die Feststellung eines Fahrwerks-Problems bei einem Fahrzeug die kurzzeitige Abstellung und Überprüfung auch der übrigen Wagen nötig machte. Die Bilder zeigen die Fahrzeugfolge am Mittag des 29. April, an dem nur zwei der gewohnten NF6D im Einsatz waren.
12:10 Uhr
Den Auftakt macht der M6C-NF 278, der an der Haltestelle auf den baugleichen Wagen 281 trifft. Beide Wagen gehören zur ersten nach Mülheim gelieferten Serie von sechsachsigen M-Wagen, die durch den Einbau eines Niederflur-Mittelteils und eine neue Chopper-Steuerung modernisiert wurden.
Das erste Bild veranschaulicht ziemlich gut, warum diese Wagen den Spitznamen „Hängebauchschweine” erhielten.
MVG 278 060301 MVG 278 & 281 060302
MVG 285 060303 MVG 285 & 202 060304 12:20 Uhr
Als nächster Wagen in Richtung Mülheim folgte der M6D-NF 285, dem in Höhe der Wendeanlage der einzige an diesem Tag eingesetzte MVG NF6D 202 begegnete.
Wagen 285 war zweiter Prototyp des Umbauprogramms, der wie auch der Tw 282 seinen ursprünglichen Drehstrom-Antrieb behielt. Die aufwendige Lackierung war ursprünglich für sämtliche Umbau-Wagen vorgesehen, worauf aus Kostengründen dann allerdings doch verzichtet wurde.
12:30 Uhr
Einziger STOAG-Wagen an diesem Tag war Tw 207, dem an der Haltestelle der M8C 275 und, als Werkstattfahrt, mit 277 ein weiterer M6C-NF begegneten.
STOAG 207 060305 MVG 275 & 277, STOAG 207 060306 MVG 275 & 277 060307
MVG 272 & 277 060308 MVG 273 & 277 060309 12:40 Uhr / 12:50 Uhr
Auf den beiden übrigen Kursen der Linie 112 waren an diesem Tag die M8-Wagen 272 und 273 zu beobachten, während M6C-NF 277 seine Testfahrten für eine kurze Mittagspause unterbrochen hatte.
Die M8 271-276 waren die ersten in Mülheim in Betrieb genommenen M-Wagen und hatten, wie die folgenden M6 277-281, ursprünglich eine Schützensteuerung.
Parallel zum Umbau der M6-Wagen wurden auch die M8 modernisiert und erhielten dabei die gleiche moderne Chopper-Steuerung wie die M6C-NF.

Die NF6D kehrten in den folgenden Tagen in rascher Folge in den Einsatz zurück; bereits einen Tag später waren die M8 wieder aus Oberhausen verschwunden und bis zum folgenden Wochenende war der normale Fahrzeugeinsatz auf der 112 wieder erreicht.


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